Hundepfoten
- aj
- 7. Apr.
- 1 Min. Lesezeit
Aktualisiert: 25. Apr.
Als ich so durch den Garten strolche,
denk´ über Katzen nach als solche,
jag´ - nur zum Spaß – so manches „Ding“,
erst Laubfrosch und dann Schmetterling,
da fällt mir ein: Ich könnte doch…
dort drüben bei dem Baum ein Loch
ausgraben, nur ganz nebenbei.
Erinn´re mich noch an den Schrei
von Herrchen, als er es entdeckte,
das neulich, drüben bei der Hecke.
Nein, lieber doch nicht, sonst gibt’s Schelte.
Und wenn ´nen andren Platz ich wählte?
Ja, es lässt einfach nicht mehr locker,
fühl´ mich gerade wie ein Rocker,
der immer gegen etwas rennt.
To be against establishment!
Der Drang wird stark und immer klarer.
Ich bin nun mal ein großer Scharrer -
wie sagt ihr Menschen? - vor dem Herrn!
Ich buddle für mein Leben gern.
Doch halt – schnell die Aktion gestoppt!
Hat da ´ne Autotür geploppt?
Ah, Frauchen ist zurück vom ALDI
und ruft mich liebevoll: „Komm, Waldi!“
Anmerkung: Eine literarisch und auch sonst sehr talentierte Kollegin las mir ihr Gedicht "Katzentatzen" in der Mittagspause vor. Das konnte ich natürlich nicht so stehen lassen. Unser ganz privater Poetry Slam begann...


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