Hundepfoten
- aj
- 7. Apr.
- 1 Min. Lesezeit
Als ich so durch den Garten strolche,
denk´ über Katzen nach als solche,
jag´ - nur zum Spaß – so manches „Ding“,
erst Laubfrosch und dann Schmetterling,
da fällt mir ein: Ich könnte doch…
dort drüben bei dem Baum ein Loch
ausgraben, nur ganz nebenbei.
Erinn´re mich noch an den Schrei
von Herrchen, als er es entdeckte,
das neulich, drüben bei der Hecke.
Nein, lieber doch nicht, sonst gibt’s Schelte.
Und wenn ´nen andren Platz ich wählte?
Ja, es lässt einfach nicht mehr locker,
fühl´ mich gerade wie ein Rocker,
der immer gegen etwas rennt.
To be against establishment!
Der Drang wird stark und immer klarer.
Ich bin nun mal ein großer Scharrer -
wie sagt ihr Menschen? - vor dem Herrn!
Ich buddle für mein Leben gern.
Doch halt – schnell die Aktion gestoppt!
Hat da ´ne Autotür geploppt?
Ah, Frauchen ist zurück vom ALDI
und ruft mich liebevoll: „Komm, Waldi!“
Anmerkung: Eine literarisch sehr talentierte Kollegin las mir ihr Gedicht "Katzentatzen" in der Mittagspause vor. Das konnte ich natürlich nicht so stehen lassen. Unser ganz privater Poetry Slam begann...